Kompetenzen (oder die neue Werkgerechtigkeit)

Die schweizerischen Konkordatskirchen haben für die Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer ein „Kompetenzstrukturmodell“ zum Orientierungsrahmen für ihre Arbeit und ihre Anforderungen erhoben. In diesem Modell werden insgesamt 116 Kompetenzen beschrieben, die sich Amtsinhaber erarbeiten sollten. Kenntnisse, die das Vertrauen auf Gottes Wirken stärken und vertiefen, gehören nicht dazu. Die Kirchenverantwortlichen der Gegenwart erwarten von den Menschen, was vorangehende Generationen von Gott erwartet haben. Im Kleid von abstrakten Begriffen etabliert sich in der Berufsausbildung der evangelischen Kirchen eine ungebrochene Werk- und Gesetzesgerechtigkeit.

Nachfolgend wird die Kritik an diesem Modell und die Entgegnung auf sie dokumentiert.

Kritik in der NZZ am Sonntag vom 18.September 2016

Replik der Hauptverantwortlichen für das „Kompetenzstrukturmodell“

Darstellung und Kritik in IDEA-Magazin September 2016

Replik auf die Kritik in IDEA-Magazin 19.Oktober 2016:

Replik auf die Replik auf die Kritik, IDEA-Magazin 46/2016:

Mail an Thomas Schaufelberger nach einem Telefonanruf am 20.9.2016: