Alle Gemeindeglieder sind berufen, das Evangelium weiterzusagen, so, wie ihnen das ihre Gaben und ihre Lebenssituation möglich machen.
Schöne Zeugnisse dafür versammelt das kleine Büchlen:
Der Dienst am Wort (einer ganzen Gemeinde am Beispiel der Basler Münstergemeinde):
https://lit-verlag.de/isbn/978-3-643-80060-2/
Das Pfarramt dient diesem Auftrag. In Gottesdiensten, im Unterricht, in Kursen, Rüstzeiten und Gemeindeferien, im Rahmen besonderer Aktivitäten und in seelsorgerlichen Begegnungen ergeben sich unzählig viele Gelegenheiten, das Vertrauen auf das Evangelium zu stärken und die Gemeindeglieder zuzurüsten, so dass sie den Ruf zum Glauben weitergeben können.
Zu allen Zeiten hat der Glaube an das Gotteswort zu kämpfen mit Zweifeln, die sich aus dem eigenen Denken, Erleben und Erleiden aufdrängen oder die durch seine Infragestellung von aussen geweckt und genährt werden. Aber auch von altüberkommenen Denkgewohnheiten, falschen Erwartungen und missbräuchlichen Deutungen wird das Evangelium überlagert. Das Erste und das Letzte, das es im Pfarramt zu leisten gilt, ist deshalb der Dienst am Dienst des Wortes: „Weniges ist nötig, oder Eines“ (Lukas 10,42).
Mit klärendem Zuspruch, mit vertrauten Formulierungen, mit erhellenden Vergleichen, mit einer tröstenden Präsenz, mit emotional und rational stimmigen Argumenten, mit Kritik an der Kritik, mit erfrischenden Erlebnissen, mit mahnenden und warnenden Erinnerungen und vielen anderen Mitteln gilt es, das menschlich Mögliche zu tun, damit die Worte der Boten Gottes Glauben finden.
Hilfestellungen dazu bieten die Internetseiten:
http://www.predigten.ch
http://www.sohatgottgeliebt.ch
