An der Buchvernissage war Prof. Dr. Christian Brückner, wohnhaft in der Münstergemeinde Basel, gebeten, den Beruf des Pfarrers zu vergleichen mit seinem Beruf als Jurist.
Die Vergleiche sind erhellend!
Über das Buch schreibt er:
„Es ist äusserst süffig zu lesen.So spannend und abwechslungsreich, dass ich auch in der Eisenbahn neben laut diskutierenden Mitreisenden nie Mühe hatte, mich auf meinen Text zu konzentrieren.
Von der Diktion her mahnt es mich an jene Sachbücher, deren Autoren die Gabe zu einer gestaltvollen und lebendigen Darstellung hatten.
Es mahnt mich an Egon Friedells „Kulturgeschichte der Neuzeit“ oder an Albert Schweitzers Buch über Johann Sebastian Bach. Diese Autoren haben zwar wissenschaftlich recherchiert und ihre Befunde nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. In ihrem Geist hat sich dann aber etwas Visionäres herangebildet, nämlich eine kreativ geschaffene Sicht von Personen, Zuständen und Ereignissen, in der die Akteure durchwegs als Menschen von Fleisch und Blut, mit Emotionen, Überzeugungen und mit ihren Befangenheiten und Vorurteilen gezeigt werden.“