Die Klarheit der Schrift

In der pfarramtlichen Praxis unserer Tage hat sich vielfach bewährt, was Martin Luther als die Klarheit der Schrift beschrieben und verteidigt hat.
Diese Klarheit ist etwas sehr anderes als die „Durchsichtigkeit“, die für die alte protstantische „Rechtgläubigkeit“ wegweisend war. Und sie ist erst recht etwas anderes als die Annahme, die für das Reformationsjubiläum in den Jahren bis 2017 wegweisend war (die Annahme, dass die Bibelworte zum Wort Gottes werden, sofern der Heilige Geist sie in der Lektüre dazu werden lässt).
Luthers präzise Aussagen zur Klarheit der Schrift und die daraus folgende Art der theologischen Arbeit sind – im detaillierten Vergleich zur Lehre Karl Barths – herausgearbeitet in dem Doppelband, den der Verleger Arndt Ruprecht 1990 prominent und etwas allzu begeistert (und etwas zu unsorgfältig lektoriert) herausgab.
Beide Bände wurden von der Bayrischen Staatsbibliothek digitalisiert:
Die Klarheit der Schrift
Beide Bände sind problemlos antiquarisch erhältlich.